Projekte 2011

Stadtteilfonds Projekte

 

Diese Informationen zu den bisher durchgeführten Projekten wurden von der ehemaligen Seite  "Soziale Stadt Elmshorn-Hainholz" rekonstruiert.

Diese Projekte wurden finanziell gefördert von der Stadt Elmshorn und von der Fa. Colonia Wohnen Service GmbH. Die Durchführung wurde ehrenamtlich oder mit kleiner Aufwandsentschädigung möglich gemacht.

 

Nachbartreff im Grünen
Im Rahmen dieses Projektes haben die Anwohner des Rethfelder Rings 17-23 eine öffentlich nutzbare Sitzgelegenheit vor dem Eingangsbereich ihres Wohnblockes gestaltet.

Bevor das Projekt startete, war in dem Bereich lediglich eine nicht genutzte Sandkiste, die zunächst von den Anwohnern abgebaut wurde. Steinplatten für die neue Sitzfläche wurden verlegt. Aus den Brettern der demontierten Sandkiste stellten die Anwohner einen großen Tisch her. Es wurden zwei Bänke zu den zwei bereits vorhandenen beschafft und zusammen mit dem Tisch aufgestellt, um einen Platz zu haben, an dem die Nachbarn und andere Stadtteilbewohner gemütlich zusammen sitzen können. Um den Bereich um die neue Sitzoase zu verschönern, haben die Nachbarn darüber hinaus gemeinschaftlich neuen Rasen verlegt und eine Hecke zum Parkplatz gepflanzt.
Durch die Arbeiten der Anwohner wurde ein neuer Treffpunkt und Austauschort für die Bewohner des Stadtteils zum Beisammensein geschaffen.

 

Pädagogisches Reiten mit Grundschulkindern zur Förderung sozialer Kompetenzen
Im Rahmen dieses Projektes des Stromhauses der AWO haben Kinder im Alter von 5 - 11 Jahren wöchentlich auf einem Reiterhof das Reiten und den Umgang mit einem Pony erlernt.

Hierdurch wurden ihre sozialen Kompetenzen gestärkt, in dem sie lernten, ihre Körpersprache und Stimme entsprechend dem Pferd und seinen starken Reaktionen auf den Menschen einzusetzen. So mussten die Kinder unter anderem auf ihren Tonfall und ihre Lautstärke achten, um das Pony nicht zu erschrecken, was ihnen im Alltag häufig schwer fällt. Die Kinder waren darüber hinaus dafür zuständig das Pony jeweils aus dem Stall zu holen, es zu putzen und zu pflegen sowie zu satteln und es nach dem Unterricht, welcher von Kräften des Stromhauses übernommen wurde, ebenfalls zu versorgen, sodass sie gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Anfangs wurden die Ponys an der Longe geführt. Mit der Zeit lernten die Kinder die Ponys auch ohne an der Longe geführt zu werden, zu reiten. Später wurden kleine Figuren auf den Ponys geübt und einige Kinder konnten ganz alleine mit dem Pony galoppieren. Beim Reiten wurde sich dabei abgewechselt. Damit in den Wartepausen keine Langeweile aufkam, mussten die Kinder Theoriefragen beantworten.

Über den Zeitraum des Projektes haben die Kinder darüber hinaus Durchhaltevermögen bewiesen und sich beispielsweise überwunden, die Ponys von der flachen Hand zu füttern. Das Projekt hat zudem dazu beigetragen, dass sie ihre Ängste im Umgang mit diesen Tieren verloren haben und dass sie ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen.

 

Ton- und Lichtausstattung für kleine Veranstaltungen
Die Erfahrungen der letzten Aktivitäten im HdB (Wintermarkt) und Stadtteilfest 2010 haben gezeigt, dass unsere technische Ausstattung für Licht und Ton unzureichend war.

Für Lagerung und Transport der Geräte standen Pappkartons zur Verfügung, dies war gegenüber den Werten der Sachen nicht gerechtfertigt. Es stehen jetzt stabile Transportbehälter zur Verfügung, die bei Bedarf stapelbar sind. 

Bei unseren Veranstaltungen ist aufgefallen, dass das Mischpult viel zu dicht neben der Bühne aufgebaut werden musste und somit für unsere jüngeren Gäste immer mit im Fokus stand. Es bestand eine Gefährdung der Verstärker- und Mischanlage, weil die jetzigen Phono-Leitungen zu den Mikrofonen und Musikinstrumenten deutlich zu kurz waren.

Der räumliche Abstand zwischen Tonquellen, Monitor Lautsprechern und Mischpult kann nun auf einen Abstand von max. 30 m gebracht werden. Alle Bühnenanschlüsse werden mit einer gebündelten Verlängerungsleitung, einer sogenannten stagebox plus Kabeltrommel mit dem Mischpult verbunden. Dies hat auch einen weiteren wichtigen Nebeneffekt: der zu laut eingestellte Lautsprecher oder eine verzerrte Wiedergabe der Musikgeräte bzw. Mikrofone wird nun sofort vor den Lautsprechern erlebt, also aus gleicher Ebene und Richtung wie auch vom Publikum. 

Den kompletten Projektbericht gibt es als pdf Datei im Archiv. 

 

Kanuabenteuer
Das Ziel des Projektes des Vereins der Freunde und Förderer des Verbandes der Christlichen Pfadfinder Elmshorn (VCP) war es, durch die Instandsetzung des vorhandenen Kanutrailers sowie die Anschaffung von zwei neuen Kanuten sowohl dem Verein als auch anderen Trägern des Stadtteils die Möglichkeit der Nutzung der Ausrüstung für unterschiedliche Aktivitäten zu geben.

So war beispielsweise im Zuge dieses Projektes ein Kanuwochenende mit Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Hainholz geplant, das vom VCP organisiert und durchgeführt werden sollte und bei dem die sozialen Kompetenzen der Teilnehmer erweitert werden sollten.

Durchführung:
Durch die Zuwendung des Stadtteilfonds Elmshorn-Hainholz konnten zwei neue Kanus angeschafft werden, so dass nun 16 Personen gleichzeitig auf Fahrt gehen können. Außerdem wurden neue Schwimmwesten gekauft. Während einer kleinen Feierstunde im September wurden die Kanus und Schwimmwesten auf dem See im Steindammpark von den Pfadfindern eingeweiht.

Die Kanus kamen darüber hinaus bereits während des Sommerferienprogramms der AWO zum Einsatz. Hier konnten Kinder und Jugendliche das Kanufahren üben.

 

VCP-Aktivitäten im Stadtteil
Im Rahmen dieses Projektes wurde eine Großraumjurte angeschafft, die für die Veranstaltungen des VCP und des Stadtteils, wie beispielsweise dem Stadtteilfest oder dem Kinderfest am 01. Mai, genutzt werden kann. Die Jurte soll dabei den Stadtteilbewohnern während solcher Veranstaltungen als niedrigschwellige Begegnungsstätte und Aufenthaltsort dienen.

Die Pfadfinder nutzten die Jurte in diesem Jahr bereits während des Stadtteilfests und einem Workcamp im Sommer.

 

Trommelgruppe in Hainholz
Im Rahmen dieses Projektes wurde Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren das Trommeln beigebracht. Durch die gezielte Werbung mit Flyern wurden die Teilnehmer auf das Projekt aufmerksam gemacht.

In den wöchentlichen Treffen der Gruppe wurden verschiedene Rhythmen auf der Djembé, einer westafrikanischen Trommel, eingeübt. Die Rhythmen wurden durch die Begleitung mit Basstrommeln und Percussion zu kleinen Stücken. Der Projektleiter brachte den Teilnehmern Spieltechniken mit den verschiedenen Trommelklängen "Bass", "Open-Ton" und "Slap" bei. Außerdem wurden unterschiedliche Rhythmen gespielt und ein Becher Rap mit den Trommeln gemacht. Zum Abschluss des Projektes haben die Teilnehmer ihre neu gelernten Rhythmen auf dem Wintermarkt im Stadtteil dargeboten.

Die im Projekt angeschafften Trommeln stehen dem Stadtteil darüber hinaus auch für andere Aktionen zur Verfügung.

 

Werkstattkurs Technisches Werken
In diesem Projekt, welches wöchentlich mit Schülern der 9. Klasse aus der Paul-Dohrmann-Schule statt gefunden hat, wurde Schülern die Gelegenheit gegeben ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Werkunterricht zu vertiefen bzw. auszubauen.

Die Teilnehmer fertigten gemeinschaftlich Bänke für die Schulterrasse, Gastgeschenke und Weihnachtsdekoration aus Holz an und haben so eine alternative Freizeitbeschäftigung kennengelernt.

 

Wintermarkt in Hainholz 2011
Der Stadtteilverein hat 2009 den ersten Wintermarkt im Rahmen des Förderprogramms "STÄRKEN vor Ort" im Haus der Begegnung organisiert. Um an diese erfolgreiche Veranstaltung anzuknüpfen fand am 19.11.2011 erneut ein Wintermarkt im Haus der Begegnung statt. Hierzu wurden im Vorfeld Vorbereitungstreffen durchgeführt, bei denen sich professionell Aktive und ehrenamtlich Engagierte für ein gutes Gelingen austauschten und die Veranstaltung vorbereiteten. Unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen haben Angebote wie Werken mit Holz, kreatives Gestalten mit Perlenschmuck, Musik, Backen für Kinder, Adventsgestecke herstellen, Waffeln backen und Stockbrot präsentiert.

Die kostenlose Beteiligung an zahlreichen Angeboten hat zum aktiven Mitmachen angeregt. Begegnungen der Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund wurden in lebhafter und angenehmer Atmosphäre ermöglicht. Außerdem hat der Wintermarkt zur Belebung der Stadtkultur beigetragen und war ein voller Erfolg.

 

Gestaltung eines Flugblattes für den Stadtteilverein
Innerhalb dieses Projektes wurde die Comic-Figur "Hain Holz" erstellt. Die Figur stellt einen Sympathieträger dar, durch die niedrigschwellig und schnell auf Probleme und Ereignisse in Hainholz hingewiesen werden kann.

Die Comicversion macht es ohne sprachliche Übersetzung und mit Humor möglich, dass Mitmachaktionen, aktuelle Geschehnisse, Hinweise, Projekte, politische Veränderungen und Mieteraktionen nur durch Bildabfolgen verstanden werden.

Im Rahmen dieses Projektes wurden vier entsprechende Comics vorbereitet. Die erste Ausgabe, welche Ende 2011 erschienen ist und im Stadtteil verteilt wurde, thematisierte die Sperrmüllproblematik. Hierdurch sollte den Stadtteilbewohnern die Eigenverantwortung für ihr Wohnumfeld bewusst gemacht und auf den Zusammenhang von Sperrmüllentsorgung und Betriebskostenabrechnung hingedeutet werden.

Weitere Informationsblätter werden folgen, damit durch die Comicfigur eine nachhaltige Identifikation und Verbundenheit mit dem Stadtteil entsteht. Die Anwohner sollen empfindlicher auf Probleme reagieren und schneller nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

 

Textiles Werken
Durch dieses Projekt, welches wöchentlich statt gefunden hat, haben Schüler der Klassen 7-9 der Paul-Dohrmann-Schule sowohl den Umgang mit textilhandwerklichen Maschinen als auch einfache textilhandwerkliche Fertigkeiten erlernt, welche ihnen für das spätere Leben von Nutzen sein werden.

Zu Beginn des Projektes wurde mit den Schülern ein Sicherheits- und Handhabungstraining an den Nähmaschinen geübt. Anschließend erstellten sie die ersten geraden und eckigen Steppnähte. Eine besondere Schwierigkeit im Verlauf des Projektes stellte das genaue Abmessen von Stoffen mit dem Maßband und das Abfüttern mit Vlieseline als dritte Stoffschicht dar. Schlussendlich haben aber alle Schüler die Hindernisse gemeistert und während der Projektlaufzeit Sofakissen, Dinkelspelzkissen, Schlüsselanhänger, Stoffbehälter, Herzkissen und kleine Taschen genäht.

 

Neugestaltung der Broschüre und Kärtchen des Stadtteilvereins
Entwurf und Herstellung einer kleine Broschüre für Werbezwecke und für alle Bewohner, die neu in den Stadtteil einziehen.

 

Ihr Stadtteilverein Elmshorn-Hainholz.de