Soziale Stadt

Informationen zum Programm "Soziale Stadt"

"Soziale Stadt" ist der Name einer Gemeinschaftsinitiative, die im November 1996 von Bund und Ländern als nationales Förderprogramm für die finanzielle Unterstützung der Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf beschlossen wurde.

Ein Stadtteil hat dann einen besonderen Entwicklungsbedarf, wenn soziale Ungleichheit zunimmt, Stadtzentren die wirtschaftliche Basis genommen wird und sich dieses negativ auf das Wohnumfeld auswirkt. Überforderte Nachbarschaften, negatives Image und steigender Leerstand an Gewerbe- und Wohnräumen ist die Folge dieser Situation. Die Aufgabe der "Sozialen Stadt" ist es, eine zukunftsorientierte Entwicklung in den Stadtteilen sicherzustellen. Damit sich die Stadtteile zukunftsfähig entfalten können, werden soziale, wirtschaftliche, ökologische und städtebauliche Gegebenheiten vor Ort in die Planung einbezogen.

Soziale Stadt Elmshorn – Hainholz

Wappen Elmshorn

 

Ein Teil des Stadtgebiets Hainholz wurde zum Sanierungsgebiet gem. § 142 BauGB erklärt und im Zeitraum von 2001 - 2012 in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Die städtebaulichen Missstände, vor allem entstanden durch den maroden Wohnungsbestand, wurden mit Hilfe der Städtebauförderung und der lokalen Akteure behoben. Detaillierte Hintergrundinformationen zum Fördergebiet, zum Planungsprozess und zu den konkret umgesetzten Maßnahmen während des Förderprogramms „Soziale Stadt“ finden Sie sowohl auf der Internet Seite der Stadt Elmshorn  unter dem ThemaStadtentwicklung als auch hier:

Abschlussdokumentation „Soziale Stadt Elmshorn Hainholz 2001 – 2012 – Stadtteilentwicklung durch gemeinsames Handeln“.

 

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Aber auch nach Abschluss der Maßnahmen gibt es weitere Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Stadt von den ehrenamtlichen Akteuren, den Institutionen und Trägern sowie den Gewerbetreibenden im Stadtteil getragen werden.

Siehe  z.B. Stadtteilfonds